webZunderIm Social Media Business ist Übersicht und Transparenz bei der Verwaltung und Betreuung der eigenen Accounts oberstes Gebot. Man muss ständig up to date sein, um auch ja keine Reaktion der Fans und Follower zu verpassen. Posts müssen oftmals auch auf mehrere Accounts verteilt bzw. an diese angepasst werden und das Redaktionsteam ist in vielen Fällen auch wirklich ein Team mit mehreren Redakteuren, die sich die Arbeit untereinander aufteilen. Das alles muss organisiert, koordiniert und controlled werden, weshalb sich bereits viele Social Media Dashboards wie Hootsuite oder Sprout am Markt etabliert haben. Einziges Problem dabei ist, dass diese Tools zwar teilweise äußerst mächtig und umfangreich sind, sie auf der anderen Seite aber eher auf Social Media Profis zugeschnitten sind.

Im April bereits wurde auf t3n ein neuer Player in diesem Markt vorgestellt, webZunder. Nach der ersten langen Test- und Betaphase wurde nun die erste offizielle Version veröffentlicht. webZunder hat für sich den Anspruch definiert, genau diese Lücke zwischen professionellem Tool mit vielen Schnittstellen und einer einfachen und intuitiven Bedienbarkeit für den Otto-Normal-Mitarbeiter zu schließen.

Daten und Fakten von webZunder

  • Produkt des Start Up twentyZen aus München und Radebeul
  • 30 Tage kostenloser Testzugang , danach ab 9,90€pro Monat in der Starter Edition
  • Schnittstelle zu Facebook, Twitter, WordPress, Piwik und Foursquare
  • Google+ und weitere in Arbeit

Warum kann sich webZunder nun als Alternative zu anderen großen Dashboards lohnen?

Es soll vor allem die Chefs in kleinen Unternehmen unterstützen, die das Marketing im Alltag selbst in die Hand nehmen und nicht unbedingt die Profis in der Bedienung komplizierter Redaktionswerkzeuge sind. Es stellt bereits einige Vorlagen für typische Kommunikationsvorfälle bereit, z.B. ein Bild zu veröffentlichen, einen Artikel zu schreiben oder ein Angebot anzukündigen. Es ist ein deutsches Produkt mit deutschsprachigem Support, welches über ein deutsches Rechenzentrum gehostet wird. webZunder entspricht damit deutschen Datenschutzanforderungen und  speichert z.B. auch keine auftragsbezogenen Daten. Eine Vereinbarung zur Auftragsdatenverarbeitung kann jedoch individuell getroffen werden. Neben den Redakteuren und verantwortlichen Personen des Unternehmens können auch Agenturen und Kreative in den Kommunikationsprozess eingebunden werden. Man kann neben den eigenen Kanälen auch die Kanäle der Wettbewerber beobachten, was für das Benchmarking und für die Ideenfindung ganz praktisch ist.

Grundsätzlich also ein durchaus interessantes Produkt, was mit Gründer und Geschäftsführer Dirk Spannaus auch ostdeutsche Wurzeln hat (Radebeul).

Einen schönen Einblick gibt auch dieses Intro-Video hier: https://youtu.be/UhAZYOBuYTo

Start Up „webZunder“ geht an den Start – ein neuartiges Social Media Dashboard

Jan Pötzscher


Speaker, Blogger, Dozent / Social Media Nerd seit 2006 / Experte für Online Marketing, SEO und Social PR


Beitragsnavigation


Ein Gedanke zu „Start Up „webZunder“ geht an den Start – ein neuartiges Social Media Dashboard

  1. Danke Jan! Das mit der einfachen Bedienung hat sich in den letzten Tagen in Feedback seitens Social Media Beratern wieder mehrfach bestätigt. Bestehende Profi-Tools – ohne jetzt Namen zu nennen – sorgen wohl regelmäßig für große Augen bei den zukünftigen Otto-Normal-Mitarbeitern…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.