OMCap2013Dieses Mal war mein erstes Mal auf der Online Marketing Capital, wie die Konferenz ausgesprochen heißt. Andre Alpar von akm3 hatte mich auf dieses Event aufmerksam gemacht und die Agenda und die Speaker versprachen einiges. Die Themenbandbreite reichte von SEO und SEA über Conversion Optimierung und Customer Journey bis hin zu Social SEO und E-Mail-Marketing. Also grundsätzlich ein interessantes Programm, von dem ich mir einiges versprochen habe. Um es vorweg zu nehmen, meine Erwartungen wurden zum Großteil erfüllt, mit einigen Abstrichen.

Die Seminare

Ein wirklich gutes Format und eine empfehlenswerte Idee sind die Seminare, die vor der eigentlichen Konferenz abgehalten wurden. Begrenzt auf 20 Teilnehmer und mit 2 Seminarleitern bestückt war hier das Ziel, in 4h Stunden ein bestimmtes Thema intensiv zu bearbeiten. Ich habe mich bei Timo Aden und Cornell Heise von Trakken zu „Conversionoptimierung“ eingeschrieben. Inhaltlich haben sich die beiden Referent viel vorgenommen, die Agenda war unglaublich lang und der Foliensatz wohl über 100 Folien stark. Allerdings sind wir leider im Seminar nur bis Folie 80 gekommen und leider wurde es erst hinten heraus so richtig spannend. Meine Hoffnungen in Bezug auf Quick Wins, praktische Tipps, Erfahrungswerte und aktuelle Trends zur Nutzerführung wurden leider durch zu viel Theorie, Grundlagen und Einführungseinerlei in den ersten zwei Stunden so ziemlich zunichte gemacht. Meines Erachtens wurde der Schwerpunkt falsch gesetzt und in Anbetracht der avisierten Zielgruppe von SEO,- Online,- und Marketing-Managern hätte man sich die ganzen Fragen zu „Was ist Conversion Optimierung?“, „Welche Schwierigkeiten stellen sich intern in Unternehmen?“ oder „Wie konzeptioniere ich einen Testlauf?“ wenn schon nicht schenken, dann aber zumindest stark einkürzen können. So waren zwei Stunden um, in denen viele Teilnehmer nur physisch anwesend, mit dem Kopf und dem Tablet aber bei ihrer Arbeit waren. Dann wurde es, auch aufgrund einiger Einsprüche seitens der Teilnehmer, praktischer und informativer, aber leider hat die Zeit dann nicht mehr gereicht.

Fazit: gutes Format, sollte unbedingt beibehalten werden

Empfehlung:

  • Vorher ruhig mal die registrieren Teilnehmer nach ihren Wünschen und Bedürfnissen fragen (20 TN sind überschaubar)
  • Flexibel auf die Wünsche reagieren, wenn man merkt, dass man das Publikum gerade nicht richtig abholt

Die Konferenz

Die war wesentlich besser und glänzte mit guten Referenten (Florian Heinemann zur „Marketing Maschine“ oder Duane Forrester von bing zu „Social SEO“), einem schicken Rahmenprogramm und einer wirklich coolen Location. Vom Currywurststand über die Saftbar bis hin zu einer Jazz-Combo und einem Comiczeichner war alles da, was den Konferenzer abseits der Sessions begeistert.

OMCap - ComiczeichnerOMCap - Jazzband

Die Kinosäle boten ein wirklich schickes Ambiente und die Referenten wussten im Regelfall, wovon sie sprachen. Hier habe ich wirklich einiges mitnehmen können, was mich mit dem verkorksten ersten Tag wieder versöhnt hat.

Fazit: empfehlenswert, ich komme gern wieder!

OMCap 2013 – ein Recap

Jan Pötzscher


Speaker, Blogger, Dozent / Social Media Nerd seit 2006 / Experte für Online Marketing, SEO und Social PR


Beitragsnavigation


Ein Gedanke zu „OMCap 2013 – ein Recap

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.