Ich möchte keine Zauberkugel bemühen, um die SEO-Trends für 2018 vorherzusagen. Das können andere besser (oder auch nicht). Ich möchte hier und jetzt zusammenfassen, was meine Erkenntnisse aus SEO 2017 sind und womit sich Seitenbetreiber, Redakteure, Blogger und Community Manager in 2018 dringend beschäftigen sollten.

SEO in drei Akten

Zuerst einmal sei vorweg gesagt, dass Suchmaschinenoptimierung kein Voodoo oder keine Zeitverschwendung ist. Denn jeder, der online publiziert, möchte gelesen werden. Und damit Google bei der Fülle an Informationen (Content Shock) die eigenen Inhalte auf Seite 1 platzieren kann, müssen wir dem Suchmaschinen-Giganten ein wenig helfen. Und diese Hilfe hört auf den Namen „SEO – Search Engine Optimization„.

Kurzum, es geht bei SEO darum, die richtigen Signale für eine optimale Bewertung der eigenen Inhalte auszusenden. Dabei spielen sowohl die Suchmaschine als auch der Leser eine gleichberechtigt gewichtige Rolle in diesem Theaterstück.

Akt 1 – sei lieb und nett zur Suchmaschine

Grundsätzlich verdient Google mit SEO kein Geld. Daher ist SEO für Google eigentlich Gift. Aber andererseits möchte Google seinen Nutzern auch die bestmöglichen organischen Suchergebnisse präsentieren. Daher bewertet und vergleicht und indexiert, belohnt und bestraft die Mutter von YouTube, Doubleclick, AdMob und ihren vielen Töchtern am Laufenden Band. Google weiß alles und Google hat Zugang zu unglaublich vielen Informationen, nicht nur Dank der intensiven Verbindung vieler Websites zu Google Analytics.

Man sollte sich gut stellen mit der Suchmaschine, denn Zuwiderhandlungen werden auch schnell bestraft, SEO-konformes Agieren jedoch belohnt. Das bedeutet im Klartext:

  1. Das Indexieren der Website erlauben und bestmöglich unterstützen, z.B. indem man Crawling-Verbote via robots.txt oder NoIndex-Auszeichnung nur dort einsetzt, wo sie wirklich nötig sind.
  2. Den thematischen Fokus jeder einzelnen Inhaltsseite und einer Website insgesamt bestmöglich herausarbeiten, z.B. über das konforme Verwenden von Überschriften, Meta-Tags und schematischen Auszeichnungen.
  3. Alles vermeiden, was einen Keil in eure Freundschaft treibt, z.B. böses Link-Building, Click-Baiting oder gar Keyword-Stuffing. Manipulation mag Google nämlich gar nicht.

Wenn man also mit dem Wolf tanzt, kann man schon einmal gewiss sein, dass von dieser Seite keine Gefahr droht.

Akt 2 – sei lieb und nett zum Leser

Nutzerzentrierung heißt das Zauberwort, denn der Leser ist die wichtigste Variable in der Sichtbarkeitsgleichung. Und ihn erfreut ihr mit guten Texten, wertvollen Inhalten, strukturierten Aufbereitung und kurzweiligen Botschaften. Natürlich spielt hier auch eine Rolle, dass man ein Thema versteht, sich auskennt und so eine holistische Betrachtung vornehmen kann. Holistisch meint „Ganzheitlichkeit“. Werft also euren Nutzern nicht nur Brocken hin und lasst sie dann allein. Umsorgt sie, verwöhnt sie, macht es ihnen leicht, sich zu informieren und zurecht zu finden.

  1. Baut eure Website/Blog logisch nach nachvollziehbar auf, sodass sich auch ein „Gelegenheitssurfer“ sofort darin zurechtfindet.
  2. Vermeidet Fachtermini, wo sie nicht angebracht sind, erläutert und erklärt für den DAU (Dümmsten anzunehmenen User), sodass keine Fragen offen bleiben.
  3. Spart euch lange Klickwege, denn nicht der Weg ist das Ziel.

Wenn sich der Leser wohl fühlt, kommt er gern wieder und sagt es auch anderen, dass genau eure Seite aber mal so richtig geil ist.

Ach und an alle Social Bot Fetischisten:

Hört auf, eure Nutzer mit den vorgetäuschten Chat-Angeboten gleich beim Betreten einer Seite zu nerven. Im Laden springt auch nicht gleich ein Verkäufer auf mich, nur weil ich die Klinke heruntergedrückt habe!

Akt 3 – geht mit der Zeit und den Algorithmen

Nutzerverhalten ändert sich, Algorithmen ändern sich, nichts ist so beständig wie die Veränderung. Erst im November hat sich Google sehr intensiv um den Mobile Index gekümmert, ihn in der Priorisierung noch vor den stationären Index gekümmert. In der lokalen Suche haben sich die Bedingungen geändert, wie auch in der Bewertung von altem, „dummen“ oder anzeigenlastigen Inhalten (Fred-Update).

  1. Beobachtet die Veränderungen von Google Updates anhand eure Seitenmetriken und reagiert, wenn nötig. Einschlägige SEO-Seiten informieren meist recht zügig über die Inhalte und die Auswirkungen.
  2. Passt eure Seite an neue Gegebenheiten an, sofern ihr seht, dass ihr von den Auswirkungen eines Updates betroffen seid, aber reagiert nicht über. Oft pendeln sich die Kennzahlen wieder ein.
  3. Bietet ein Informationsangebot, welches dem Duktus eurer Nutzer entspricht. Surfen viele via Smartphone auf eure Seite, dann macht sie mobiler. Nutzen viele Leser bestimmten Browser, dann prüft, ob die Seite auch damit gut zu lesen ist.

„Stillstand ist der tod, geh voran, bleibt alles anders“

Recht hatte der Herbert in seinem Lied.

Nun fällt der Vorhang und das Publikum holt Luft für den Schwung ins neue Jahr. Doch halt … höre ich „Zugabe“-Rufe?

Okay, so sei es … Vorhang noch einmal auf.

Zugabe – seid teilsam und teilet euch

Content Marketing ist nicht nur für professionelle Teams da, sondern für jeden einzelnen. Wenn ihr von euren Inhalten überzeugt sein, dann schreit sie hinaus in die Welt. Lasst euer Netzwerk daran teilhaben und geizt nicht mit Belohnungen für weitere Shares und Comments.

  1. Nutzt Social Plugins für ein schnelles und effektives Teilen von Inhalten im Social Web.
  2. Baut euch ein Netzwerk auf und hegt und pflegt es. Virtuelle Bekanntschaften sind heutzutage unglaublich wichtig.
  3. Seid kreativ beim Teilen, aber nicht nervend. Diesen Grat müsst ihr wandern, wie auch immer sier für euch persönlich aussieht.

So denn, ich hoffe, ich war nicht zu orakelig und ihr konntet euch einiges aus diesem Text mitnehmen? Wenn ja, freue ich mich über jeden Share, Like und natürlich auch über eure Kommentare 🙂

Suchmaschinenoptimierung 2018 – SEO in drei Akten
My name is Jan Pötzscher, but people call me .
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