Sind es die Abhör- und Bespitzelungsaktivitäten von NSA & Co., dass Protonet auch mit seiner zweiten Crowdfunding-Kampagne über Seedmatch so erfolgreich ist oder ist es die sympathische Art und Weise, die das Unternehmen an den Tag legt oder ist es die beeindruckende Kombination aus Hard- und Software? Wohl von allem etwas, würde ich meinen. Protonet, ein StartUp aus Hamburg hat mit seinen Home Servern Carla, Carlita und Maya und dem darauf laufenden eigenen Betriebssystem “Protonet SOUL” etwas Einzigartiges geschafft. Bei der ersten Crowdfunding-Kampagne haben sie die 200.000€ Marke nach 48 Minuten erreicht. Bei der zweiten Kampagne, die genau heute (04.06.) gestartet ist, wurde das ursprüngliche Fundinglimit von 1.000.000€ schon nach gut 3 Stunden genommen! Kurzum, die Leute sind aus dem Häuschen und absolut bereit, in Protonet und seine Vision zu investieren.

Doch was ist Protonet und was ist seine Vision?

Das Video hier von Gründer Ali Jelveh zeigt es wohl am besten: https://www.seedmatch.de/startups/protonet-2

Protonet ermöglicht Cloud Computing nur eben ohne die Cloud, wie man sie kennt. Die Cloud kann sich jeder mit dem Protonet-Server nach Hause holen. Die Daten liegen dann also nicht mehr irgendwo und können von irgendwem eingesehen werden, sondern sie liegen auf der Festplatte hinter der besten Firewall im wahrsten Sinne des Wortes, nämlich hinter meiner Hauseingangstür. Das System soll zudem an Einfachheit nicht zu überbieten sein. Also quasi anstecken und fertig. Dabei ist es nicht nur ein Stückchen Hardware, das zudem noch ziemlich “sexy” aussieht, sondern es ist das System, welches Mailing, Videochat, Microblogging oder kollaboratives Arbeiten mit einander verbindet und ermöglicht.

Protonet Maya
Bildquelle: https://protonet.info/de/

Als mir Philipp Baumgärtel (Business Development bei Protonet) vor zwei Monaten das System online vorgeführt hat, war ich schon recht angetan. Es ist einfach, aber durchdacht und intuitiv nutzbar. Und es erfüllt den Wunsch immer mehr Nutzer nach Datensicherheit, trotz Nutzung in der Cloud.

Ich frage mich nur, warum ein Produkt mit solch einem immensen Potential überhaupt noch Kapital über Crowdfunding braucht?

Übrigens, wer die 1.199€ für den Maya-Server nicht übrig hat, kann ihn hier vielleicht gewinnen: https://www.designmadeingermany.de/2013/53307/

Protonet – eine Erfolgstory und ein Crowdfunding Projekt, dass durch die Decke geht

Jan Pötzscher


Speaker, Blogger, Dozent / Social Media Nerd seit 2006 / Experte für Online Marketing, SEO und Social PR


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3 Gedanken zu „Protonet – eine Erfolgstory und ein Crowdfunding Projekt, dass durch die Decke geht

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