Werde ich nicht gefunden, werde ich auch nicht gelesen und werde ich auch nicht gefunden. Klingt komisch, ist aber so. Deshalb gibts jetzt hier von mir quick and dirty die 10 ultimativen Tipps für Blog-SEO OnPage! 

Gute Ratschläge für einen guten Blogpost bekommt man fast an jeder Ecke. Erst heute habe ich wieder einen ansprechenden Post bei Björn Tantau gelesen, der 7 Tipps für den perfekten Blog Post proklamiert. Vollkommen richtig und wichtig für jeden, der einen eigenen Blog mit etwas Anspruch betreibt. Eines vergessen viele aber immer wieder und das ist mindestens genauso wichtig wie ein guter Inhalt. Und das ist die SEO – Search Enginge Optimization oder auch Suchmaschinenoptimierung. Denn ich schreibe einen Blogpost immer für zwei Kategorien von Interessenten: 1. für den Leser und 2. für die Suchmaschine. Aber nicht nur der einzelne Beitrag dürstet nach SEO, auch der Blog selbst muss optimiert werden!

OnPage SEO

1. SEO-Plugin für CMS nutzen

  • man kann manuell im Code rumfrickeln, oder ein entsprechendes Plugin nutzen
  • bei WordPress nutze ich das Plugin von Yoast, welches sehr intuitiv und einfach zu bedienen ist.
  • andere CMS bieten hier sicherlich auch entsprechende Hilfsmittelchen an

2. Verbindung zu Webmaster-Tool herstellen

  • das beschleunigt die Indexierung und zeigt mögliche Probleme beim Crawling auf
  • hier nicht nur an Google, sondern auch an Bing denken

3. Keywords recherchieren

  • Über welche Hauptsuchbegriffe sollen die Leser meinen Blog finden, was beschreibt ihn am besten?
  • der Keyword Planer von Google hilft dabei, Suchvolumina und verwandte Suchbegriffe zu ermitteln (hier braucht man allerdings ein Google Konto)
  • Google Trends hilft, aktuell im Netz gefragt Begriffe zu ermitteln, die man auch verwenden kann

4. Titel und URL

  • das sind die wertvollsten Platzierungen für Suchbegriffe und hier müssen die wichtigsten Keywords, sowohl für den einzelnen Beitrag, als auch für die Unterseite oder generell für den Blog stehen
  • URL < 55 Zeichen
  • Titel < 60 Zeichen

5. Meta-Description 

  • das ist quasi das Klingelschild, welches der Besucher zuerst sieht, wenn er auf Google nach etwas sucht
  • 135 Zeichen können über Klick oder Nicht-Klick entscheiden

6. Beitragsstruktur

  • eine gute Strukturierung hilft nicht nur dem Leser, sondern auch der Suchmaschine, denn so erkennt sie besser die semantischen Zusammenhänge (Suchmaschinen werden immer intelligenter!)
  • Zwischenüberschriften für Keywords nutzen
  • die wichtigste Botschaft an den Anfang bringen
  • Absätze, Aufzählungen und Formatierungen einarbeiten

7. Bilder und Grafiken

  • zuerst den Dateinamen Fit4SEO machen > aus img2001565.jpg wird SocialMedia-Trends2014.jpg
  • Alt-Tag >> Alternativ-Text, wenn das Bild nicht oder nicht sofort angezeigt werden kann, z.B. bei Nutzung von ScreenReadern für Sehbehinderte (W3C)
  • Title-Tag >> angezeigter Text bei Mouseover
  • Google bevorzugt Bilder mit einer Seitenlänge von 300px, siehe Post auf tagseoblog

8. Backlinks und Crosslinks

  • Externe Quellen einbeziehen und diese auch verlinken, dabei wenn möglich bei externen Blogposts den Permalink (Beitrags-URL) nutzen >> Backlink produziert meist einen Trackback, also auch wieder einen Link auf den eigenen Beitrag
  • interne Quellen wie andere eigene Beiträge dürfen auch gern verlinkt werden >> Crosslinks sind interne SEO Power
  • Backlinks können ebenfalls einen Title-Tag bekommen

9. Social SEO

  • nicht nur schreiben und publizieren und warten, was passiert, sondern initial im Social Web seeden heißt die Devise >> am einfachsten direkt nach der Veröffentlichung den Beitrag im eigenen Netzwerk teilen und dabei auch Keywords benutzen (auf Twitter, G+ und Facebook per #Hashtag)

10. SocialMedia-Plugin 

  • nicht nur irgendeines nutzen, sondern es auch vorher konfigurieren
  • in der Regel kann man einstellen, was standardmäßig als Text schon mitgegeben werden soll, zumindest bei Twitter >> URL, Hashtags, Titel
  • auch an “Exoten” wie XING und Google+ denken, ebenso gibt es mittlerweile Plugins, die auch WhatsApp mit berücksichtigen. Bei mittlerweile 500 Mio. Nutzern kein unspannender Markt (im April waren es laut mobilegeeks noch 400 Mio.)

Sharing - keep it simple

Nach der OnPage SEO kommt die OffPage SEO. Wie das funktioniert, beschreibe ich im nächsten Beitrag.

 

Neben gutem Content das Wichtigste beim Bloggen – SEO

Jan Pötzscher


Speaker, Blogger, Dozent / Social Media Nerd seit 2006 / Experte für Online Marketing, SEO und Social PR


Beitragsnavigation


3 Gedanken zu „Neben gutem Content das Wichtigste beim Bloggen – SEO

  1. HI, Danke für die Erwähnung. Eine kleine Korrektur: Google bevorzugt Bilder AB 300 Pixel Kantenlänge (an einer Seite, die andere kann natürlich größer sein.). Außerdem sollte man bedenken, nicht zu extreme hoch- oder Querformate zu verwenden. Zwischen 16:10 bis Quadratisch ist aber alls ok. Optimal ist Querformat 4:3 …
    Und außerdem: rankende Bilder nicht amher anschließend verändern. Dann fallen sie raus. Die Bilder-Optimierung also nur für die Zukunft anwenden – oder wenn die Bilder noch gar nicht im Google-Index sind.

    Gruß
    Martin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.