Seite auswählen

Am 18. März habe ich über das anstehende Ereignis gebloggt: die Ostergeschichte auf WhatsApp – erzählt vom Bistum Essen. Ich fand die Idee super und fand auch die Umsetzung klasse. Deshalb hat das Redaktionsteam von mir auch via Messenger beste Schulnoten bekommen.

Nur … was kommt jetzt nach der Ostergeschichte?

Im Sinne einer Social Media Strategie sollte doch eigentlich der Drive genutzt werden, um den neu gegründeten Blog weiter zu befüllen. Und die Aufmerksamkeit war groß. Die Anmeldung auf WhatsApp musste einige Tage vor Beginn sogar eingestellt werden, weil es zu viele Interessenten gab.

Im Netz honorierte man die Aktion mit einer Vielzahl an Posts, wie hier von Social Media Aachen. Sie reihen die WhatsApp Story mitten in einer Kampagne von N-TV und einem Juwelier ein. Aber auch viele Tweets zeigten, dass das Bistum damit den Nerv der Netzgemeinde getroffen hat.

 

Ich bin davon ausgegangen, dass diese Story der Startschuss für den bis dato noch nicht existenten Blog des Bistum Essen sein sollte, was ja auch absolut Sinn gemacht hätte.

Aber nichts dergleichen. Noch 2-3 Tweets, dann scheint dem Social Media Team die Luft ausgegangen zu sein. Die Daumen, die nach dem vielen Schreiben effektvoll wundgetippt waren, sollten sich ja nun eigentlich wieder erholt haben.

Ich finde es schade, dass die ganze positive Stimmung, auch von Nicht-Christen, zu denen ich mich zähle, nicht genutzt wurde, um weiter über die Kirche, die Historie und Alltägliches zu berichten. Gerade das brauch die Kirche meiner Meinung nach heutzutage. Ein frisches, modernes Image, was nicht zuletzt auch mit der Nutzung moderner Medien erreicht werden kann.

Nun steht das Bistum Essen beileibe nicht für die gesamte Kirche, aber dieses eine Beispiel war ein helles Leuchten am Horizont, was man weiter behutsam hätte nähren sollen. Aber anstatt WhatsApp weiter zu bespielen, verweisen sie in einem Tweet auf eine 1.0 Seite vom Bibleserver *fail*

Schade eigentlich!

PSX_20150428_210952