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Die digitale Revolution der Jobsuche

jobifyDass digitale Bewerbungen den Durchbruch geschafft haben, ist nichts Neues. Vor gar nicht allzu langer Zeit wurden noch hochwertige Bewerbungsmappen gekauft, Lebensläufe ausgedruckt und sogar persönlich im Unternehmen abgegeben. Eine Masse an zu sichtenden Unterlagen für Personaler. Keine Filter. Keine Vorauswahl. Innovationen bringen einen Wandel. Die digitale Bewerbung löst den Schriftverkehr zwischen Bewerber und Unternehmen ab und gleichzeitig bieten neue Entwicklungen Lösungen, die diesen Prozess noch weiter vereinfachen sollten.

Berufseinsteiger sind Digital Natives und Teil der anspruchsvollen Generation Y. Ihr Drang zur Nutzung neuer und praktischer Tools fordert Personaler auf, sich mit neuen Technologien wie Job-Matching auseinanderzusetzen und Prozesse nachhaltig zu optimieren und zu digitalisieren. Algorithmen sollen die Arbeit der Personaler unterstützen und bieten Jobsuchenden im undurchsichtigen Arbeitsmarkt Orientierung. Die Jobsuche der Zukunft wird schneller, effizienter und das Recruiting von heute nochmals auf den Kopf stellen.

Mit Algorithmus zum Traumjob

Im digitalen Umfeld und speziell im Fachbereich des Programmierens stößt man immer öfter auf Algorithmen. Einen Algorithmus ist eine Abfolge von Handlungsanweisungen, durch deren Ausführung eine bestimmte Klasse von Problemen gelöst werden kann. Anweisungen definieren welche Informationen abgefragt werden und wie diese formalisiert werden. Der Algorithmus findet dann eine Lösung, indem dieser Schritt für Schritt den definierten Anweisungen folgt.

Weiter sind Algorithmen endlich, terminiert und zugleich effektiv – also kommt ein Algorithmus nach endlich vielen Schritten zu einem Ergebnis und jede Anweisung erfüllt einen bestimmten und sinnvollen Zweck, welcher zum Ziel hat, der letztlichen Aufgabe näher zu kommen. Zum Beispiel einem Match zwischen Stellenausschreibung und dem Jobsuchenden.

Algorithmen im positiven Sinne

Einer der bekanntesten Algorithmen ist beispielsweise der Google-Algorithmus. Ein Suchalgorithmus nimmt ein Problem als Eingabe entgegen und gibt eine Lösung in Form einer Aktionsfolge zurück. Er ist also dafür zuständig, die Reihenfolge der Websites in den Google-Suchergebnissen zu bestimmen.

Beim Jobmatching gleicht der Algorithmus Faktoren von zwei Komponenten miteinander und ermittelt die Übereinstimmung. Komponenten können zum Beispiel die Persönlichkeit des Kandidaten und des Unternehmens sein.

Jobmatching-Portale wie jobify haben einen Algorithmus entwickelt, um Bewerber und Unternehmen anhand bestimmter Faktoren zu vergleichen und dadurch den „Perfect Match“ für eine Stelle zu finden. Tinder für Jobs? Nur in Teilen. Denn der Algorithmus erhebt neben Anforderungen auch die Persönlichkeit, Qualifikationen und das Potenzial eines Kandidaten und einer Stelle. Der Algorithmus durchläuft mehr als 120 Variablen mit je über 200 Ausprägungen.

Der Kandidat und das Unternehmen müssen für diese qualitativ hochwertigen Ergebnisse einen detaillierten Fragebogen ausfüllen. Der Algorithmus entwickelt aus all den Informationen relevante Entscheidungsfaktoren, die sich in vier Kategorien aufteilen lassen:

  1. Die fachlichen und strukturellen Anforderungen des Unternehmens
  2. Die Erwartungen des Kandidaten an seinen Arbeitgeber
  3. Die persönliche Eignung des Kandidaten sowie seine Passung zur Unternehmenskultur
  4. Die Passung zwischen den Entwicklungsperspektiven und dem Potenzial des Kandidaten.

Da nicht alle Kriterien für das Matching gleich gewichtet, wurde für diesen Zweck ein zweistufiges Gewichtungssystem implementiert, denn die individuellen Nutzer empfinden die Relevanz der Faktoren unterschiedlich. Um diese subjektive Varianz zu berücksichtigen, werden die User ganz direkt gefragt, wie wichtig diese Kriterien für sie sind. Der Kandidat kann seine Wünsche dadurch in jeder Form individuell zur Geltung bringen und seinen Traumjob entdecken.

Künstliche Intelligenz – die Zukunft des Recruitings?

Algorithmen sind universell einsetzbar. Ob es nun um eine Strecke von A nach B bei Google Maps geht, bei welcher der Algorithmus nach festgesetzten Variablen die schnellste Route kalkuliert, oder ob er Bewerbern hilft einen Job passend zu ihrer Persönlichkeit zu. Der Prozess von der Jobsuche bis zur Einstellung ist komplex und individuell. Neue Technologien bieten spannende Lösungen für einzelne Abschnitte und lassen vermuten, in welche Richtung sich das Recruiting der Zukunft entwickeln wird. Denn wenn durch digitale Innovationen künstliche Intelligenz geschaffen werden kann, so sind die Möglichkeiten in der Zukunft vermutlich unbegrenzt.



Anmerkung/Disclaimer: Dieser Beitrag wurde mir von jobify zur Verfügung gestellt und unverändert von mir übernommen. Ich habe für diesen Service keine Gegenleistung erhalten, weder finanziell noch materiell. Warum mache ich das? Nun, zum einen ist jobify ein Startup und Startups brauchen vor allem in der Anfangsphase jede Unterstützung, die sie bekommen können. Zum anderen finde ich den Ansatz spannend, eben nicht nur den Lebenslauf für eine Bewertung heranzuziehen, sondern eine ganze Reihe persönlicher Faktoren. Da ich selbst unter anderem auch für das Personalwesen in meiner Firma zuständig bin, weiß ich, wie schnell man sich für einen “falschen” Kandidaten entscheiden kann, nur weil die Beurteilungen und der Lebenslauf gut ausschaut. Nach wenigen Wochen merkt man aber dann oftmals, dass der Kandidat menschlich überhaupt nicht zu uns passt. Ob sich mit jobify nun alles zum Besseren wendet, kann ich nicht sagen, denn ich habe die Jobsuche noch nicht persönlich getestet. Daher bin ich aktuell auch völlig neutral, was das Potenzial von jobify angeht. Den Ansatz jedoch finde ich sehr interessant.

Jobsearch Revolution – Per Algorithmus zum Traumjob

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